Was ist ein Flexitarier?

Ein Flexitarier ist ein Mensch, der sich überwiegend vegetarisch ernährt, aber gelegentlich Fleisch oder Fisch isst. Er verzichtet nicht grundsätzlich, sondern bewusst und meistens. In Deutschland bezeichnen sich laut Ernährungsreport 2025 37 Prozent der Menschen als Flexitarier.
Ein Flexitarier ist ein Mensch, der sich überwiegend vegetarisch ernährt, aber gelegentlich Fleisch oder Fisch isst. Wie oft das vorkommt, legt jeder für sich fest. Entscheidend ist die Richtung. Fleisch ist beim Flexitarier die Ausnahme und nicht mehr die Regel.
Damit liegt die flexitarische Ernährung zwischen der Mischkost, bei der Fleisch selbstverständlich dazugehört, und der vegetarischen Ernährung, die ganz darauf verzichtet.
Ein Kunstwort aus zwei Begriffen
"Flexitarier" ist ein Kunstwort aus "flexibel" und "Vegetarier". Der Duden beschreibt den Flexitarier als jemanden, der sich überwiegend vegetarisch ernährt und gelegentlich hochwertiges, biologisch erzeugtes Fleisch isst. Das Bio-Fleisch gehört nicht zwingend dazu, zeigt aber die Haltung, für die das Wort steht. Wenn schon Fleisch, dann bewusst ausgewählt.
Ein Allesesser isst Fleisch, wann immer er Lust darauf hat. Ein Flexitarier hat sich dagegen entschieden, die meiste Zeit darauf zu verzichten. Der Unterschied liegt nicht darin, was grundsätzlich erlaubt ist, sondern wie oft es auf den Teller kommt.
Mehr als jeder Dritte isst so
Flexitarier sind in Deutschland keine kleine Gruppe. Im Ernährungsreport 2025 hat sich mehr als jeder Dritte so eingeordnet. Frauen essen dabei deutlich häufiger flexitarisch als Männer.
Ernährungsreport 2025 und Fleischbilanz 2025
Die beiden Zahlen passen nicht recht zusammen. Viele bezeichnen sich als Flexitarier, und trotzdem ist der Fleischverzehr pro Kopf 2025 um 1,4 Kilogramm gestiegen. Das dritte Jahr in Folge landet wieder mehr Fleisch und Wurst auf den Tellern. Zwischen dem eigenen Anspruch und dem, was tatsächlich gegessen wird, klafft offenbar eine Lücke.
Wie viel Fleisch vernünftig ist
Eine feste Grenze für Flexitarier gibt es nicht. Eine gute Orientierung bietet aber die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Erwachsene. Sie rät zu höchstens 300 Gramm Fleisch und Wurst in der Woche.
Der rechnerische Verzehr in Deutschland liegt bei gut einem Kilogramm pro Woche, also mehr als dem Dreifachen. Zu viel rotes Fleisch und vor allem Wurst erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs. Fleisch liefert allerdings auch gut verwertbares Eisen, Zink, Selen und Vitamin B12. Für die Umwelt rechnet sich der flexitarische Weg ebenfalls, weil die Erzeugung von Fleisch deutlich mehr Treibhausgase verursacht als die von pflanzlichen Lebensmitteln.
Was zeichnet einen Flexitarier aus?
Wie viel Fleisch und Wurst empfiehlt die DGE Erwachsenen höchstens pro Woche?
Wie viele Menschen in Deutschland ernähren sich laut Ernährungsreport 2025 flexitarisch?
Quellen 4
- Duden, Flexitarier · abgerufen 01.10.2026
- Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Ernährungsreport 2025 (forsa-Befragung) · Stand 01.01.2025, abgerufen 01.10.2026
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE-Empfehlungen: Fleisch und Wurst · abgerufen 01.10.2026
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Fleischverzehr steigt um 1,4 Kilogramm pro Person, 07.04.2026 · Stand 01.01.2025, abgerufen 01.10.2026
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quickpedia.de: "Flexitarier: Weniger Fleisch statt gar keins". Stand: 04.10.2026. Online unter: https://quickpedia.de/ernaehrung/flexitarier (abgerufen am [Datum Deines Abrufs]).
quickpedia.de. (2026, 4. Oktober). Flexitarier: Weniger Fleisch statt gar keins. Abgerufen am [Datum Deines Abrufs], von https://quickpedia.de/ernaehrung/flexitarier
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Danke, wir sehen uns das an.